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Kampfkunst > Akademie > Lernprogramme > Yin Do Yutsu

TRAININGSANGEBOT

Yin Do Yutsu Selbstverteidigung

• Grundselbstverteidigung
• Schattenkampf
• Combat
• Taktische Selbstverteidigung
• Nahkampf
• Kunstselbstverteidigung
• Selbstschutz
• Sicherungstechniktraining
• Schulsicherheitstraining für Grundschulen und weiterführende Schulen



YDY Grundselbstverteidigung: ( Trainingserfolg innerhalb von 2-3 Monaten )

Trainingsaufwand: 1- 2 Stunden die Woche

Die Grund- oder Basis- SV ist ein zusammengefasstes und abgespecktes Technikprogramm, dass es dem Verteidiger ermöglichen soll sich gegen einen einfachen Angriff zu wehren. Man erlernt hier wie man sich gegen weniger geübte Schlag- und Tritttechniken sowie gegen das Würgen, Umklammern und diverse Griffe verteidigt. Dabei steht im Vordergrund die Abwehr so einfach, zielgerichtet und effektiv wie möglich zu halten. Akrobatische Techniken sind hier nicht gefragt, dennoch gehören Kraft, Kondition und Beweglichkeitsübungen zum Training.



YDY Schattenkampf: ( Trainingserfolg innerhalb von 4- 7 Monaten )

Trainingsaufwand: 2- 4 Stunden die Woche ( Ausbildungsdauer bis Schwarzgurt 3 – 5 Jahre )

Der YDY Schattenkampf ist die gehobenere und wettkampforientierte Form des YDY. Die Bewegungen sind wesentlich dynamischer und schneller. Der Verteidigungsaktionsradius soll nicht nur gegen den Ottonormalangreifer, sondern auch gegen den geübteren Wettkampfsportler geeignet sein.
Eine hohe Beweglichkeit, Akrobatik und Kondition werden hier trainiert.
Ziel dieser Form des Trainings ist der Wettkampfsport und eine höhere Verteidigungsfähigkeit gegen Sportangriffe.
YDY Kunstselbstverteidigung: ( Trainingserfolg innerhalb 12- 15 Monaten )

Trainingsaufwand: 3- 7 Stunden die Woche ( Ausbildungsdauer bis Schwarzgurt 5 – 9 Jahre )

Die YDY Kunst- SV ist der philosophische Weg des YDY. Die Beherrschung aller YDY Stilformen wird hier gefordert.
Wer YDY Kunst- SV lernen will muss viel Zeit, Geduld, Willenskraft erweisen und viel Arbeit leisten.
Meistens wird YDY Kunst-SV von Schülern der anderen zwei Systeme erlernt, die mit der Zeit einen höheren Anspruch an sich stellen.
Perfektion in Fallschule, Bewegungslehre, Hebel- und Gegenhebellehre, Wurf- und Gegenwurflehre, die verschiedensten Formen der Schlag-, Tritt- und Grifftechniken, gleitende klebende Hand- und Beintechniken, Waffenformen und -übungen ebenso wie ein untermauertes Wissen in diversen Philosophien, Geschichte sowie Trainingslehre und Sportwissenschaften gehören hier zu Ausbildung.



Realselbstverteidigung:
Dieses Trainingssystem dient der schnellen, effektiven und kompromisslosen Selbstverteidigung für den Ernstfall.
An diesem Training kann nicht jeder teilnehmen, da das Training Kenntnisse im SV- Bereich voraussetzt und den vertrauenswürdigen Umgang mit dem Erlernten. Diese Form der SV wird nur denjenigen beigebracht, die verständnisvoll und sorgsam mit den erlernten Techniken umzugehen verstehen. Der Kurs selbst ist zeitlich begrenzt und soll in einigen Trainingstunden dem Schüler eine neue Verhaltens- und Sichtweise darbieten, ohne ihn in seinem Verteidigungsverhalten zu automatisieren. Ein System für den Ernstfall !

Selbstschutz:
Selbstschutz ist ein Teilbereich des Realselbstverteidigungssystems und auf einen gezielten Gefahrenbereich abgestimmt.
Hierunter fallen zunächst Frauenselbstverteidigung, berufsbezogene und altersbezogene Selbstschutztechniken.
Die Frauenselbstverteidigung muss dem Umstand angemessen sein für den sie trainiert wird, ein Taxifahrer befindet sich in ganz anderen Situationen und besitzt ganz andere Möglichkeiten zur Verteidigung während seiner Berufsausübung als ein Banker etc.
Ältere Menschen sollten sich auf andere Techniken besinnen als Jugendliche oder Kinder.

Sicherungs- oder Verwahrungstechniken:
Diese Form des Kursangebotes dient ausschließlich Personen, die mit dem Schutz und der Sicherstellung von Personen beauftragt werden. Haltegriffe, Hebel , Weiterführungstechniken, Transportgriffe und eine Reihe von Beruhigungsmaßnahmen ebenso wie präventive Vorsorgemaßnahmen sollen hier gezeigt werden.



Schulsicherheitstraining für Grundschulen und weiterführende Schulen:


Projektwoche:
Seit einigen Jahren ist der besondere Wert von Selbstverteidigungskursen für Kinder bekannt und man versucht diese an Schulen zu integrieren. Übergriffe an Kindern und die zunehmenden Gewalttaten führen gerade in den letzten Jahren dazu, dass SV- Programme angeboten werden mit dem Ergebnis, dass die Schüler eine neue Motivation an sportlicher Betätigung entdecken und ein neues Gefühl des miteinander Umgehens, resultierend aus Respekt und Verständnis für einander. Die Kinder können sich besser konzentrieren und die allgemeine Lernfähigkeit wächst.
Schwerpunkte des Projektes

Ziel des Projektes ist es den Kindern einen kleinen Einblick in das Projekt Selbstverteidigung an Schulen zu vermitteln.
Die drei „S“ stehen im Mittelpunkt unserer Trainingseinheiten:



Selbstbehauptung !

Selbstbewußtsein !

Selbstverteidigung !

Der Unterschied zu herkömmlichen Selbstbehauptungskursen liegt in der zielgruppenorientierten und praktischen Anwendung, d.h. auf Kinder zugeschnittene Selbstbehauptung und situationstypische Selbstverteidigung.

Im Yin Do Yutsu- Selbstverteidigungssystem trainieren wir gezielt Kinder nicht nur auf die körperliche Überlegenheit, sondern gerade auch auf die geistigen Stärken ( Yin und Yang ). Wichtig ist das Zusammenspiel von innerer und äußerer Stärke. Selbstsicherheit versteht sich als innere Stärke, je wahrscheinlicher man einer körperlichen Auseinandersetzung entgegen geht, umso wichtiger wird es, dass man an seinem Selbstvertrauen festhalten kann. Selbstsicheres Auftreten nach außen hin zu demonstrieren, ohne auf eine eigene körperliche Stärke vertrauen zu können, gelingt nur in einzelnen Fällen und oft nur dann, wenn es sich um kurze Kontakte oder nur kurze Einschätzungsmomente handelt. Schüler haben untereinander ständigen Umgang; Kinder probieren sich aus und reagieren auf viele psychologische Tricks, die herkömmlich unterrichtet werden, erst gar nicht.
In unserer Projektwoche möchten wir zum einen einen kleinen Ausschnitt dieser Arbeit vorstellen, zum anderen aber auch Koordinations- und Konzentrationsübungen spielerisch vermitteln.



Schulbegleitende AG oder alternativer Sportunterricht:

DARSTELLUNG SPORT AG –SELBSTVERTEIDIGUNGSKURS

Hintergründe für eine Selbstverteidigungs- AG sind häufig verschiedener Art, jedoch gibt es ganz bestimmte Gründe für einen Selbstverteidigungskurs an Grundschulen, welche auch die Schwerpunkte dieser Kurse darstellen sollen.
Gefährdung von Schulkindern durch Übergriffe

• 1- von Erwachsenen
• 2- von älteren Kindern an der Grundschule und weiterführenden Schulen
• 3- von gleichaltrigen Mitschülern
• 4- von Gruppen



VORBEREITUNG AUF DIE NEUE SCHULE ! Gerade die vierten Klassen, welche bald von der Schule abgehen und sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden müssen sind oft unvorbereitet.
Eine großes Spektrum verschiedener Arten von „Gewalt“ spielt sich gerade auf den Schulen bis zur 10 Klasse ab.

Ziel des Kurses ( beinhaltet Theoriestunden und Selbstverteidigungstechniken):
Dauer der AG: Eine Zeitstunde in der Woche über ein Schulhalbjahr.

Für 1. und 2. Klassen: Selbstbewusstsein stärken: Ich bin wer ! Ich lass mir nicht alles gefallen !

Richtiges Verhalten/Strategien zum selbstbewussten Handeln erlernen.

- mögliche Angreifer werden abgeschreckt

- mögliche Auseinandersetzungen können durch einfache Techniken abgewehrt werden.

Für 3. und 4. Klassen: Selbstverteidigung und Strategien zur Abwehr von Mobbing / Erpressung durch Gleichaltrige Gruppenbewusstsein/ Techniken

- mögliche Angreifer werden abgeschreckt/abgewehrt
Vorteilhaft ist ein Klassenverbandstraining !!!!!

Durch ein Klassenverbandstraining werden die verschiedenen Ströme innerhalb der Klasse mit dem Thema „Freundschaft, Verständnis und Respekt“ in Berührung kommen, so dass Gewalt vermieden werden kann statt provoziert.
Kinder leben, auch wenn es vielen nicht auffällt, bereits in ihren klasseninternen Hierarchien.
Diese können durch veränderte Stärken des Einzelnen gebrochen werden, was wiederum zu Auseinandersetzungen führt. Um hier vorzubeugen muss auch der bisher vermeintlich Stärkere lernen mit einer neuen Situation umzugehen.

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